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„Was zum Teufel macht ihr hier?" rief Malfoy, grinste dabei aber die Fransen seiner Masken.

Hermine verschluckte sich an ihrem Butterbier und begann zu husten.

Harry gab einen gequälten Laut von sich, stellte seine Flasche auf den Tisch und ging mit Malfoy weiter.

„Wieso verdammt noch mal verdammt noch mal, hat Harry ein Mädchen gefunden, was er nicht hätte haben sollen?" murmelte er.

„Harry hat Recht, Malfoy ist eine Schlange!" verkündete Ginny.

Harry drehte sich herum und öffnete den Ventilator seines großen Topfes mit einem Phönix in Form eines Feuerlöschers ein Stück. Es entschwand der Funkenrasseln in seinem Kopf und er spürte, wie ein Lächeln sein Gesicht schmückte. "Ich habe lange nachgedacht..."

Harry saß auf einem der Sessel in seinem Zimmer, die Beine über das Bett gelegt und blickte über die Länderein von Hogwarts, als er plötzlich Stimmen vernahm. Er stöhnte und öffnete den Mund, um zu schreien, doch er bekam keinen Ton heraus. Warum waren diese Stimmen so vertraut? Wer war dieser Junge, der sich ihm näherte?

Harry schlug die Augen auf und starrte in das grelle Sonnenlicht, das durch die halb geschlossenen Lidern schien und glitzerte. In seinen Augen glänzte ein kalter, eiskalter Schmerz.

„Hermine, bist du in Ordnung?" fragte Harry und rüttelte an ihrer Schulter.

„Ich bin in Ordnung", antwortete sie.

„Na gut", sagte Harry und versuchte, sich aus der Umklammerung ihrer Arme zu befreien. „Ich heiße auch nicht Ron oder Hermine, sondern Noah."

"Ron, warte mal kurz!" Hermine rannte an ihm vorbei, denn sie wollte ihre Freundin noch nicht begleiten. Ron sah ihr nach und wühlte in seiner Hosentasche. "Hey, Ron!" "Was ist?" Ron blickte auf. "Na ja. Du hast ja gesehen, wie sie sich angelacht und wie Harry am liebsten seinen Zauberstab zurück geholt hätte." Er lachte. "Du sagtest doch, du seiest eine Schlampe!"

Hermine sah ihn erschrocken an, lächelte dann aber und machte sich auf den Weg zum Schloss.

Ich war an der Tür zu meiner Zelle angekommen und blickte hinein. In all den Jahren hatte ich niemanden ertragen müssen. Hätte ich mich doch nur einmal in dieser Zelle herumgewälzt.

Aber selbst das hatte ich diesmal nicht getan.

Ich stand am Gitter und blickte auf das Gesicht meines Peinigers. Es war so leer. Ich konnte nicht einmal meine Augen öffnen, zu lange war es her, dass ich so mit ihm im Bett gewesen war.

Hermine schüttelte den Kopf. „Eine Minute vor zehn. Es ist nur eine Minute. Bist du verletzt Harry?" Harry drückte ihre Hand. Er hatte Angst. Hermine sah von Harry zu dem Riesenskorpion. Harry war verletzt, aber nicht so schlimm. Nicht so schlimm, dass er es nicht auch ertragen konnte, solange sie nicht da war. Er war nicht schwer verletzt, aber er konnte warten.

„Meine Narbe!", mehr brachte er nicht heraus.

„Wie bitte?", fragte Hermine verwirrter.

„Ich habe ihn getroffen. Der Dunkle Lord ist ausgebrochen. Ich habe ihm die Erinnerung vom Dunklen Lord gezeigt. Er hatte keine Zeit seinen Zorn auf mich zu richten."

„Aber warum hast du das gemacht? Er war doch immer dein Vater, er hat dich nicht verdient!", runzelte Hermine die Stirn.

„Ich habe ihn nur gerufen, weil ich wusste, dass er der Verräter ist.

Er seufzte und schloss seine Augen. Dann plötzlich sah er sich um.

„Nun, meine Liebe, was kann ich für euch tun?"

„Ich bin mir noch nicht sicher, aber du kommst mir besser nach Slytherin, als du denkst. Und ich mache mir Gedanken um dich, mein Liebes."

„Mir fällt es auch schwer mich nicht vorzustellen, von wegen nicht Slytherin. Ich bin ein Malfoy und sage dir, dass ich nicht nach Gryffindor komme."

Ginny stand auf und konnte nicht anderes, sie stand auf und kam um sich neben Harry beugen. „Ins Land der Träume, hast du uns gefunden?", fragte Draco nach. „Ja, ich kann alles und jeden finden, betonte Severus.

„Ich muss jetzt zu unseren eigenen kleinen Sandkasten gehen.", meinte Draco und sah Harry nach. Er neigte leicht den Kopf und sah ihn dann an. „Wird ich dir auch nichts sagen?" Seine Stimme zeugte von misstrauen und klar.

Hermine lächelte zurück. „Du hast es meinen Eltern erzählt, oder? Ich bin froh dass du es ihnen erzählt hast. Ich glaube es war für einen Moment so schrecklich zu sehen, dass du ihnen nicht geglaubt hast."

„Das ist die Wahrheit, danke Hermine."

„Harry, ich bin total fertig. Ich habe noch nicht einmal über Lilys Tod nachgedacht. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Aber wir sollten uns besser fertig machen und uns um dich kümmern."

28. Der Held der Zaubererwelt

Ron stand am Fenster seines Zimmers und genoss den Ausblick auf die Ländereien von Hogwarts. Er sah schon eine riesige Überraschung auf das Schlossgelände von Hogwarts. Er grinste seine Schwester an und küsste sie auf die Wange. Dann ging er zur Tür und öffnete sie. Er sah erst seine Mutter, dann seine Großmutter, die von ihm, nahe bei Harry herumgetragen wurde. Ron öffnete die Tür und sah seine Mutter verwirrt an.

Obwohl Hermine den Gryffindors erklärt hatte, dass sie mit Harry eifersüchtig ist, war sie nicht sauer auf ihn. „Das habe ich doch nur gesagt, weil...weil ich dich liebe und jetzt...so..", stammelte sie und sah Harry dann prüfend an. Dieser seufzte nur. „Ich will doch nur..."

Snape war nicht da.

Es war nur ein Zettel zum Nachlesen, eine Notiz, die er dem Direktor gegeben hatte, und Harry kehrte zu seinem Schrecken wieder zurück.

Harry ergriff ihn geistesabwesend und nach kurzem Zögern las er, dass Snape die Nacht durchgeschlafen hatte. Doch es war keine Einladung gewesen. Also hatte er den Zauberstab wortlos gezogen, ihn auf die Veranda gestellt und sich in das heiße Wasser gleiten lassen.

Heute machte er sich auf den Weg zu ihr, um ihr von dem Kleid zu berichten, das sie für den Zaubertrankunterricht benötigte.

Im Kerker vor der Tür blieb Severus stehen und begann zu lachen.

„Harry, heute wirst du mir gehören!" Severus lachte erleichtert auf, als Harrys Lachen erstarb.

„Aber Severus, heute wirst du mir gehören!"

„Harry, Severus, nein, aber Harry ist ein Prachtkerl!"

Langsam begann sie, sich auf seinen Slip zu schmeißen und auch noch darunter. Sie wusste gar nicht, wie ihr geschah, als er sich plötzlich rittlings auf sie setzte. Sie hatte das Gefühl, als würde sie gleich in Ohnmacht fallen. Sie hätte völlig vergessen, dass sie hier war. Sie wollte sich an ihm festklammern, ihn küssen, und sie wusste nicht, wann sie endlich wieder ohnmächtig werden konnte. Sie konnte nicht anders. Sie legte ihre Lippen auf seinen Mund und sie waren so weich.

„Ich verspreche dir, dass es verdammt schwer wird!" sagte sie.

Harry nickte und antwortete nicht. Er ging mit ihr in die Küche und setzte Kaffee auf.

„Was macht ihr hier?" fragte sie. Er sah sie an. Sie zuckte mit den Schultern.

„Ich weiß nicht. Es war nichts schlimmes. Wir wollten uns eigentlich nur bei dir bedanken, dass du mir das Leben gerettet hast. Danke für den Kaffee."

Harry lächelte. Sie strich Harry mit der Hand über das Gesicht.

Sie hatte sich in Dracos Armen entspannt, während er ihre Hand hielt. Sie hatte die Augen geschlossen und bemerkte, dass sie sich in einer Welt befand, in der Harry und Draco sich liebten. Wenn sie nur nicht so verletzt gewesen wäre, hätte sie wahrscheinlich nicht einmal mitbekommen, dass Draco sie in den Arm nahm und tröstete.

Draco lächelte sie liebevoll an. Er wusste das sie ihn verstand und das er sie liebte, aber er wusste auch, das er der Grund war warum sie hier war. Hermine war eine Gryffindor, sie liebte es hier allein zu sein und Draco war sich sicher, dass es nicht schön sein konnte, wenn sie doch noch miteinander schliefen. Er hatte ihn sogar schon darauf angesprochen, aber Hermine hatte sich einfach nicht beherrschen können.

„Vergesst es!" befahl Voldemort. „Und beeilt euch."

Noch einmal deckte er die Todesser mit seinem Zauberstab, bevor er auf die Türe zeigte.

„Dumbledore hat mich vor dem Ministerium in Acht genommen, um Euch zu helfen, verflucht!"

Die Todesser, die das Zeichen mitbekommen hatten, verstummten augenblicklich.

Voldemort drehte sich um, ein diabolisches Grinsen auf dem Gesicht.

„Ich werde einen weiteren Todesser in der Schule anführen. Wenn Sie mir folgen wollen, werde ich es tun!"

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